Die Situation kennt eigentlich jeder: Man möchte etwas unternehmen oder kaufen, hätte dazu aber gerne noch eine weitere Meinung - oder nur einen Segen. Doch nicht immer gibt es einen klaren Ratschlag.

In solchen Fällen bieten Orakel eine Alternative. Sie wiegen keine Argumente ab und blicken auch nicht auf frühere Erfahrungen zurück. Sie nutzen das Losergebnis, um so das Schicksal auf die Probe zu stellen. Denn selbst wenn schon sämtliche Eventualitäten durchgegangen wurden, liegt nicht alles in der eigenen Hand. Die Vorsehung könnte einen anderen Plan haben.

Don Oskars Affenorakel

Im Grunde sind Don Oskar nur zwei Antworten zu entlocken:

  • 1. Er findet etwas gut.
  • 2. Er lehnt etwas ab.

Manchmal kann er eine Frage aber auch gar nicht beantworten. Diese dritte Möglichkeit kommt ebenfalls regelmäßig vor und Oskar kennt auch keine Scheu, das offen zuzugeben. Dann lässt sich das Affenorakel einfach ein weiteres Mal um Rat bitten - oder man findet sich damit ab, dass es keine Auskunft gibt.

Jeder Mensch hat seine eigene Art und Weise, mit Losbefragungen umzugehen. Vor allem wenn sie nur zwei oder drei unterschiedliche Antworten geben, laden sie dazu ein, ein kleines System zu erschaffen. Das soll dann über mehrere Runden ein deutliches Ergebnis liefern. Oder es wird so lange gefragt, bis man das Gefühl hat, nun wirklich eine Auflösung der Angelegenheit erreicht zu haben.

Ein klassischer Münzwurf bietet sich für solche Schicksalstests ebenso an wie ein Orakel, das ein Ja oder ein Nein ausgibt. Doch wozu in die Ferne schweifen, wenn man sich auch an Don Oskar wenden kann.