Als Mensch kommt man mit unterschiedlichsten Ängsten in Berührung. Einige davon sind sinnvoll und helfen, leichtsinnige oder gefährliche Situationen und Handlungen zu vermeiden. Andere sind unsinnig, quälend und verschlechtern die Lebensqualität. Außerdem führen sie oft zu genau dem, wovor man sich eigentlich fürchtet. Nicht umsonst werden Ängste im Allgemeinen eher als Last denn als nützliche Hilfe betrachtet.

Im Blickfeld des hier durchführbaren Angsttrainings liegen alltägliche Ängste. Es handelt sich dabei um Befürchtungen, die im Alltag wiederkehren und vielleicht sogar zum gewohnten Begleiter werden. Solche Ängste richten sich weniger auf Ausnahmesituationen, in denen man vielleicht mit sturzgefährlichen Höhen oder Feuer konfrontiert wird. Vielmehr geht es um die (oft durchaus unbegründete) Furcht vor Armut, Einsamkeit, Herzschmerz oder Versagen in einer Welt, die es einem nicht immer leicht macht.

Angst überwinden

Als Taktik gegen eine destruktive Furcht bietet sich ein Angsttraining an. Die Angst besiegen lautet hier das Ziel. Zum Einsatz können dabei psychologische Theorien, mentale Praktiken und vielleicht eine zielorientierte Selbstprogrammierung kommen. Es geht nicht einfach darum, sich einzureden, nun keine unnötige Panik mehr zu haben. Um seine Ängste zu überwinden, muss man auch daran glauben.

Anleitung:

Um die Furcht erfolgreich zu besiegen, sollte die Kraft des Bewusstseins und des Glaubens genutzt werden. Hier eine kleine Anleitung, wie ein Angsttraining funktionieren kann:

  • der Furcht stellen
  • die Angst zerstören
  • die Sorge mit ihrem Gegenteil ersetzen

Im ersten Schritt holt man seine Ängste so intensiv wie möglich in sein Bewusstsein. Man muss sie sehen, hören, fühlen und riechen können.

Im zweiten Schritt wird die Furcht regelrecht verbannt. Man kann sich vorstellen, wie das Bild, das man mit ihr verbindet, immer kleiner und unschärfer wird, wie sie in Stücke zerspringt und sich in Luft auflöst. Ihr Anblick, die Geräusche, die sie möglicherweise produziert, das Gefühl, das sie erzeugt, das alles muss man bewusst verklingen lassen.

In einem dritten Schritt ist die Angst mit ihrem Gegenteil zu ersetzen. Wer von der Furcht geplagt wird, verlassen zu werden, führt sich ins Bewusstsein, wie es ist, mit dem geliebten Partner zusammen zu sein. Wem eine Beklemmung wegen materieller Unsicherheit plagt, stellt sich vor, wie sich die finanzielle Lage verbessert und stabilisiert. Wem bei dem Gedanken ganz bange wird, plötzlich ernsthaft krank zu werden, glaubt an seine körperliche Widerstandskraft und erzeugt ein Gefühl der Gesundheit. Dabei hat man sich das Gegenteil des Befürchteten genauso intensiv vorzustellen wie die verbannte Furcht selbst. Diese drei Schritte bringen am meisten, wenn sie wiederholt durchlebt werden. Das menschliche Bewusstsein reagiert auf Wiederholungen. Es glaubt Dinge, die es wieder und immer wieder hört und akzeptiert sie normalerweise früher oder später als Realität.

Das hier angebotene online Training funktioniert nach dem eben vorgestellten Prinzip. Es wird eine Furcht ausgewählt. Als Anwender hat man die Wahl zwischen der Furcht vor Kummer, vor Armut, vor Herzschmerz und vor dem Tod. Aber natürlich kann man während dieses kurzen Trainings auch an eine andere Angst denken.

Warum Angst überwinden?

Ja, warum eigentlich? Schließlich ist sich zu sorgen etwas Natürliches und hat seine Daseinsberechtigung. Eine gewisse Furcht vor Armut kann beispielsweise dafür sorgen, dass man mehr Anstrengungen im Beruf an den Tag legt. Ebenso könnte die Panik, vom Partner verlassen zu werden, verursachen, dass man sich mehr um den diesen kümmert oder sich vielleicht verstärkt von seiner Schokoladenseite präsentiert.

Wenn die Angst besiegt werden soll, geht es jedoch nicht darum, deren Warnimpulse zu ignorieren, sondern ihre unerwünschte Wirkung. Dies ist oft ein sich wiederholendes, häufig präsentes negatives Gefühl, das in der Summe schmerzhafter sein kann als das, was im schlimmsten Fall tatsächlich eintritt. Zudem läuft man Gefahr, dass diese Furcht sich erst im Kopf und dann in der Realität manifestiert. Unser Innenleben bestimmt die äußere Welt. Wenn das Innenleben aber von Horrorszenarien geprägt wird, braucht man sich nicht zu wundern, wenn diese unerwünschten Vorstellungen auch das Leben beeinflussen und dann Wirklichkeit werden. Durch ein Angsttraining lernt man die Furcht zu überwinden und zeigt seinem Unterbewusstsein, dass panische Regungen nicht erwünscht sind. Das gilt erst recht, wwenn das Angsttraining wiederholt wird, solange bis die Befürchtungen keine Macht mehr haben.

Lust auf mehr mentales Training?

Auf dieser Seite können neben dem Bekämpfen der Angst auch die hellseherischen Fähigkeiten trainiert werden. Spielend das Hellsehen lernen - auf unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Dabei kann man sich in der Gabe üben, die unmittelbare Zukunft vorherzusehen.